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Nationalpark Bayerischer Wald

Urwüchsige Waldwildnis in Deutschlands erstem Nationalpark

Im Jahr 1970 wurde der Nationalpark Bayerischer Wald als erster deutscher Nationalpark gegründet und im August 1997 bis nach Bayerisch Eisenstein auf insgesamt 21.248 Hektar erweitert. Nach der Leitidee "Natur Natur sein lassen" lebt seither der Nationalpark. Kein Axthieb, keine Motorsäge und keine Holztransporter stören hier die natürliche Waldentwicklung. Umgefallene Bäume werden hier der Natur überlassen und auf diese Weise der Grundstein für neue Bäume und Pflanzen gelegt. 

Die dauerhafte Sicherung der natürlichen, heimischen Artenvielfalt zählt zu den stärksten Motiven des Naturschutz im Nationalpark Bayerischer Wald. Bis heute wurden im Naturschutzgebiet 7300 Arten nachgewiesen. Darunter befinden sich 3850 Tierarten, 1860 Pilzarten, 490 Moosarten, 340 Flechtenarten und 760 Gefäßpflanzenarten. 

Erleben Sie im Nationalpark Bayerischer Wald unberührte wilde Natur.

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Im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau können Sie im Tierfreigelände I heimische Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum bewundern. Das rund 200 Hektar große Arenal mit weitläufigen Landschaftsgehegen und Volieren bietet 45 Tierarten ein zu Hause. 

Beobachten Sie Bären, Luchse, Wildschweine, Elche und Wölfe in ihrem arteigenen Tagesrhytmus. Besonders zu Fütterungszeiten können Sie die Tiere gut beobachten. Der ca. 7 km lange, gut ausgeschilderte Rundweg
(3-4 Stunden Gehzeit) führt Sie auch teilweise durch begehbare Gehege und Voliere, sodass Sie alle Tiere "hautnah" bewundern können. Zwei Abkürzungsvarianten verringern den Rundweg auf 3 km
(1,5 Stunden Gehzeit). 

Alle Wege sind für Rollstuhlfahrer geeignet und werden im Winter gut geräumt und gestreut.

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Der Baumwipfelpfad ist mit einer Steglänge von 1300 Meter
der weltweit längste seiner Art. 

Erleben Sie auf 8 bis 25 Metern über dem Waldboden einzigartige Perspektiven inmitten unberührter Natur. Am Parkplatz "Tierfreigelände" am Nationalparkzentrum Lusen erfolgt der Zutritt zum Baumwipfelpfad. Mit Hilfe eines Aufzuges wird auch Senioren, Rollstuhlfahrern und Eltern mit Kindern ein bequemer und unbeschwerter Besuch am längsten Baumwipfelpfad der Welt ermöglicht. 

Die überwiegend aus Holz bestehende Konstruktion wurde behutsam in die urwüchsige Waldlandschaft integriert und vermittelt ein einmaliges Naturerlebnis. Der 1300 Meter lange Steg endet bei einem Aussichtsturm, dem "Baum-Ei", mit einer Aussichtsplattform in 44 Metern Höhe, von der Sie einen traumhaften Panoramablick über den Bayerischen Wald genießen können.

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Am 4. August 2006 wurde das Besucherzentrum "Haus zur Wildnis" im Falkensteingebiet eröffnet. Es informiert Sie über die Entwicklung der Nationalparkwälder Bayerischer Wald und dem  Böhmerwald (Tschechisch: Sumava) sowie der umliegenden Regionen beiderseits der Landesgrenze. Dank barrierefreier Wege können auch Besucher mit Handicap einen unbeschwerten Aufenthalt im Haus zur Wildnis verbringen. 

Desweiteren erwartet Sie im Nationalparkzentrum Falkenstein ein wunderbar in die Waldlandschaft eingebettetes Tier-Freigelände. Am Rande der Ortschaft Ludwigstal wurden drei Großgehege auf einer Fläche von ca. 65 Hektar angelegt und zum Tier-Freigelände im Nationalparkzentrum Falkenstein zusammengefasst. Hier können Sie die Luchsfamilie, ein heulendes Wolfsrudel oder Wildpferde und Urrinder in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. 

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Das Hans Eisenmann Haus ist das Besucherinformationszentrum des Nationalparks Bayersicher Wald und liegt im "Nationalparkzentrum Lusen". Es Informiert seine Besucher über den Nationalpark und seine Entstehungsgeschichte sowie die Tiere und Pflanzen, denen er ein zuhause bietet. Es wurde nach dem früheren Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Dr. Hans Eisenmann (verst. 1987) benannt. 

Im Jahr 2010 wurde es komplett renoviert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz. Neben einem einladenden Foyerbereich erwarten Sie moderne Infomedien und Infotheken, aber auch ein gemütlicher und angenehmer Ruhebereich mit Sitzmöglichkeiten

Mit zwei Außenterrassen und einem ansprechenden Gastraum lockt das "Cafe Eisenmann" seine Gäste und lädt in der neuen "Lesegalerie" zum Verweilen und Schmökern ein. 

Im Januar 2011 eröffnete das Besucherinformationszentrum Hans Eisenmann Haus seine neue Dauerausstellung "Weg in die Natur - Eine Geschichte von Wald und Menschen".
Diese Ausstellung können Sie täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr besuchen. 

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